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Unsere Meinung zum Grafenauer Haushalt 2012

Veröffentlicht in Gemeindenachrichten

Es ist begrüßenswert, dass wir am 19. September „schon“ den aktuellen Haushalt verabschieden können, aber trotzdem:
Ein großes Dankeschön an Roland Zatti für die über-sichtliche Darstellung und die ausführliche Erläuterung – er hat halt einfach den totalen Durchblick!

Die beste Nachricht des aktuellen Haushalts: es geht ohne Neuverschuldung!

Trotzdem wird die Neue Mitte bebaut und sie wird der Gemeinde ein Neues Gesicht und einen besonderen Charak-ter geben und die Verwaltung wird in absehbarer Zeit in das neue Rathaus, ein repräsentatives Designer-Gebäude einziehen, deutlich mehr Platz haben und auch von Roll-stuhlfahrern erreichbar sein! Das ist ein Fortschritt für Grafenau.

Bei den öffentlichen Einrichtungen bietet Grafenau ei-nen hohen Standart bei der Schule – vor allem nach der Einführung der Gemeinschaftsschule, beim Kindergarten, der Kleinkindbetreuung, der Ganztagesbetreuung und der offenen Jugendarbeit, dabei sollten wir auch in Zukunft nicht sparen!

Aber unsere Einwohnerzahl ist trotz der Neubaugebiete seit fünf Jahren konstant leicht rückläufig, lag am 31.12.2012 bei 6.422 Einwohnern.

Immer weniger Schultern müssen die Einnahmen aufbringen, was bedeutet, das wir nicht mehr darauf hoffen können, dass sich langsam steigende Schulden (am 31.12.2012: 5.587.000 Euro Gemeinde + 2.021.000 Wasserversorgung) auf mehr Einwohner verteilen, also die Pro-Kopf-Verschuldung (am 31.12.2012: 854 Euro Gemeinde + 309 Euro Wasserversorgung, zusammen 1.162 Euro) auch bei langsam steigenden Verpflichtungen in etwa gleich bleibt.

Dies sollte uns dazu anhalten, unsere Ausgaben (Haus-haltsvolumen 2012: zusammen 15.183.000 Euro), vor allem diejenigen für Investitionen, d.h. Bauvorhaben (Volumen des Vermögenshaushalts 2012: 2.339.000 Euro) den Ein-nahmen anzupassen und uns als Ziel die ständige Null-Verschuldung setzen, auch wenn es dafür (noch) keine gesetzliche Verpflichtung gibt.

Nachhaltige Politik kann und muss für die Zukunft be-deuten, dass Schwerpunkte gesetzt und diese konsequent verfolgt werden müssen.
Sollten nämlich die Kreditzinsen in der Zukunft wieder einmal ansteigen, wird die Handlungsfähigkeit der Ge-meinde zumindest eingeschränkt. Den künftigen Generati-onen sollten und dürfen wir das nicht zumuten.

Auch deshalb sollten wir in den kommenden Jahren so weitermachen, wie wir es beim Haushalt 2012 begonnen haben: ohne Neuverschuldung!

Siegfried Schöttle & Amir Shoaar

 

 

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